• Staub, Erschütterungen, Wasser – wie auch die Maschinen muss die Telematik-Hardware den sehr harten Ansprüchen im Bau gewachsen und entsprechend robust gebaut sein

    BildHamburg, 06.03.2019 (pkl).
    Zeiterfassung für die Arbeiter, Diebstahlschutz für die wertvollen Maschinen, Transparenz gegenüber den Geschäftspartnern oder Dokumentation aller Arbeitsprozesse sowie auch Anlieferungen sind nur einige der Möglichkeiten, die sich dem Baugewerbe mit Telematik eröffnen. Und dennoch: Die Digitalisierung dieser Branche erfolgt relativ schleppend. Doch je schwacher die Digitalisierung der gesamten Branche ausgeprägt ist, desto größer ist der individuelle Wettbewerbsvorteil für ein Bauunternehmen, welches sich ins Zeitalter 4.0 begibt.

    Startet bei einem Bauunternehmen ein neues Projekt, so werden bis zur Fertigstellung die meisten Aktivtäten auf einem klar abgesteckten Feld durchgeführt. Neues Material wird angeliefert, Mitarbeiter und Subunternehmer erscheinen vor Ort und erledigen ihre Arbeiten nach einer bekannten Routine. Dadurch, dass diese Prozesse zumeist auf kompaktem Raum stattfinden, werden den Bauleitern die Vorteile durch die Vernetzung der Tätigkeiten bisher kaum bewusst. Im Gegensatz zur Transportbranche mit Routenplanung und zeitlichen Abhängigkeiten, mit vielen verschiedenen Beteiligten entlang einer Prozesskette, sind die Vorteile schlichtweg nicht so offensichtlich. Dementsprechend wird zwar seit vielen Jahren ein Boom der Digitalisierung im Baugewerbe prognostiziert, jedoch ließ dieser immer auf sich warten.

    Simsala-BIM?

    Ein Blick in die Glaskugel der Industrie 4.0 ist seit einigen Jahren das sogenannte „Building Information Modeling“ – kurz BIM. Im Wesentlichen ist es eine weitreichend vernetzte Bauplanung zwischen nahezu allen Beteiligten. Jede Änderung oder Ergänzung synchronisiert sich für alle Teilnehmer direkt und ermöglicht so einen umfassenden Überblick auf das gesamte Projekt. Insbesondere bei der Kosten- und Zeitplanung profitiert man enorm von diesem System. Neu ist die Technologie jedoch nicht, denn in verschiedenen Ländern weltweit ist BIM schon nahezu Standard. In Deutschland nutzen laut einer Studie* ca. elf Prozent der Unternehmen diese Technologie. Insbesondere durch Projekte wie die Elbphilharmonie oder der Flughafen BER ist diese Technologie nun auch in Deutschland auf enormes Interesse gestoßen – insbesondere seitens der Bundesregierung. Doch öffnet BIM nicht nur die Augen der Auftraggeber, sie hält einer analogen Branche den digitalen Spiegel vor Augen und erweitert den Horizont auch für weitere Systeme – Telematik-Systeme.

    Nach der Studie* von PricewaterhouseCoopers geht mit der Erkenntnis zu den Vorteilen von BIM tatsächlich bereits eine ganz neue Offenheit gegenüber der Digitalisierung bei Baubetrieben einher.

    Digitaler Maschinenfuhrpark

    Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen Baumaschinen und Transportfahrzeugen wie dem Lkw ist der beschränkte Einsatzort. Tourenplanung oder auch Fahrstilanalysen erübrigen sich. Die Überwachung der Maschinen jedoch ist hier enorm wichtig, denn auf Baustellen kommt es regelmäßig zu Diebstählen, denn die Baufahrzeuge und -Maschinen sind zumeist sehr wertvoll. Ein simples Telematik-System, welches mithilfe von Positionsbestimmung und Geofencing bei Verlassen eines frei definierbaren Geländes eine automatisches Warnmeldung ausgibt, hilft bereits enorm, Diebstähle zu vermeiden bzw. die Rückführung des Objektes herbeizuführen.

    Davon abgesehen kann Telematik aber auch die gesamte Maschine überwachen und so wertvolle Informationen zum Zustand übermitteln. Insbesondere zur frühzeitigen Schadenserkennung kann dies enorm wichtig sein. Im Detail kann aber auch eine leicht nachrüstbare Tanküberwachung dabei helfen, dem häufig stattfindenden Treibstoffdiebstahl entgegenzuwirken.

    Zeiterfassung für Mensch und Maschine

    Anders als in der Transportbranche ist im Baugewerbe nicht nur die Zeiterfassung für Mitarbeiter interessant und beispielswese zur automatisierten Dokumentation gemäß MiLoG essenziell. Auch die Maschinenstunden als abrechenbare Zeit und zum Abgleich mit den Arbeitsstunden der Mitarbeiter spielen für den Bauleiter eine große Rolle: in der Kommunikation mit Auftraggebern und zur Überwachung unautorisierter Nutzung.

    Fazit

    Der deutschen Baubranche geht es blendend. Die Auftragslage ist hervorragend – insbesondere im Wohnungsbau. Der Konkurrenzdruck ist schwach aufgrund dieser guten wirtschaftlichen Situation, doch führt dies auch zu der Gefahr, dass man einen Trend zu lange verschläft und plötzlich am Ende des Wettbewerbs steht, wenn die Konkurrenz auf einmal spürbar wird. Doch Telematik bringt nicht nur konkrete Wettbewerbsvorteile, sie lässt bereits jetzt einen Betrieb wirtschaftlicher und sicherer arbeiten. Bauunternehmer sind gut beraten, die gute wirtschaftliche Situation zu nutzen, um das eigene Unternehmen fit für die Zukunft aufzustellen, bevor sie nicht nur international, sondern plötzlich auch national ein Schlusslicht sind.

    TOPLIST der Telematik

    Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Prozesse auf Baustellen zu optimieren und Unternehmern einen entscheidenden Vorteil im Wettbewerb liefern können. In der TOPLIST der Telematik, dem Netzwerk unabhängig geprüfter Telematik-Anbieter, sowie den Services der Mediengruppe Telematik-Markt.de erhalten Anwender eine wichtige Orientierung bei der Wahl eines geeigneten Partners für die Digitalisierung ihres Unternehmens.

    Quelle: * „Baubranche aktuell | Wachstum 2020 – Digitalisierung und BIM“ PricewaterhouseCoopers GmbH

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    Ungenutzte Potenziale – Wie die Baubranche von Telematik profitieren kann

    wurde veröffentlicht am 6. März 2019 auf bekannt im Web in der Rubrik Allgemein
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