-
Beachtlich: In nur 6 Wochen beteiligten sich mehr Bundesbürger als das Quorum erfordert an dieser Bundestagspetition, die ein Ende von Affenversuchen und Forschungsreformen fordert.
Petition von Ärzte gegen Tierversuche und PETA sendet wichtiges Signal an BundespolitikÄrzte gegen Tierversuche e. V. (ÄgT) hat gestern gemeinsam mit PETA Deutschland e.V. im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages sich für das Ende der Affenversuche stark gemacht. Mehr als 40.000 Bürgerinnen und Bürger hatten die Petition „Tierversuche an Affen stoppen“ unterstützt und so die öffentliche Anhörung ermöglicht – ein eindrucksvolles Zeichen für die politische Bedeutung des Themas.
In der Anhörung legten die Organisationen dar, warum Tierversuche an nicht-menschlichen Primaten wissenschaftlich unzuverlässig, ethisch nicht vertretbar und international längst überholt sind. Die hohe Beteiligung zeigt, dass die Bevölkerung einen klaren forschungspolitischen Kurswechsel erwartet. Die Petition fordert unter anderem ein nationales und europäisches Engagement für ein Verbot von Versuchen an Affen, die Ausrichtung des Gefährdungsstatus an der Roten Liste der Weltnaturschutzunion, ein ausnahmsloses Verbot von Versuchen an Menschenaffen sowie einejährliche Erhöhung der Fördermittel für tierversuchsfreie Forschung.
„Tierversuche, auch an Affen, liefern keine verlässlichen Daten für den Menschen. Humanbasierte Verfahren wie Organ-on-a-Chip, 3D-Organoide und KI-Modelle liefern hingegen präzisere Ergebnisse, die Erkrankten wirklich helfen können – schneller, kostengünstiger und ethisch korrekt“, erklärt Dr. Melanie Seiler, Primatologin und Geschäftsführerin Öffentlichkeitsarbeit von ÄgT. „Gleichzeitig gelten die am häufigsten eingesetzten Affenarten wie der Langschwanzmakake inzwischen als stark gefährdet – ein alarmierendes Zeichen, das politisches Handeln auch im Sinne des Artenschutzes zwingend erforderlich macht.“
ÄgT betont zudem, dass andere Länder Deutschland bereits überholen: Die USA schaffen neue Strukturen für humanrelevante Forschung, die Niederlande beenden ab 2030 die staatliche Finanzierung von Affenversuchen und Großbritannien hat eine nationale Rückbaustrategie von Tierversuchen vorgestellt.
„Die politische Richtung ist international klar – nur Deutschland fehlt weiterhin eine verbindliche Strategie“, so Seiler. „Die Anhörung war ein wichtiger Schritt, ausgelöst durch die starke Stimme von zehntausenden Bürgerinnen und Bürgern.“
In der Anhörung hatten die Abgeordneten Gelegenheit, Fragen an die Petenten und die Vertreter des Landwirtschafts- und Forschungsministeriums zu stellen, was ausgiebig genutzt wurde.
Der Petitionsausschuss wird die eingebrachten Inhalte nun beraten; ein Ergebnis liegt noch nicht vor. ÄgT dankt allen Unterzeichnenden und kündigt an, sich weiter mit Nachdruck für eine moderne, wissenschaftlich zukunftsfähige und ethisch vertretbare Forschungspolitik einzusetzen.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Melanie Seiler
Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach
Deutschlandfon ..: 022049990224
web ..: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de
email : seiler@aerzte-gegen-tierversuche.de„Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!“ – Unter diesem Motto setzt sich Ärzte gegen Tierversuche e. V. seit 1979 für eine tierversuchsfreie Forschung ein, die auf dem Einsatz von modernen Methoden z.B. mit menschlichen Zellkulturen und Organchips sowie der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten basiert. Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch vertretbare, am Menschen orientierte Medizin – eine Wissenschaft, die durch moderne, tierversuchsfreie Testmethoden zu relevanten Ergebnissen gelangt.
Pressekontakt:
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Gaby Neumann
Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbachfon ..: 022049990232
email : neumann@aerzte-gegen-tierversuche.deTierversuche an Affen Thema in Bundestagsanhörung
wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2025 auf bekannt im Web in der Rubrik Allgemein
Artikel wurde 76 x angesehen
Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht der Betreiber von Bekannt-im-Web.de verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. Weitere Infos zur Haftung, Links und Urheberrecht finden Sie in den AGB.
Sie wollen diesen Beitrag verlinken? Der Quellcode lautet:
Tierversuche an Affen Thema in Bundestagsanhörung
Lesezeit ca. 2 Minuten, 5 Sekunden
News-ID 184431
suchen auf bekannt im Web
Sie wollen Ihre Webseite oder ein bestimmtes Ereignis bekannt im Web machen? Dann bloggen Sie Ihre News auf einer Content Seite wie „Bekannt im Web“.
Informieren Sie packend. Beantworten Sie im Content die „6 W-Fragen“! (Wer Wo Was Wann Warum Wie)
Ihr Content auf Bekannt im Web?
Der Content wird mit dem Presseverteiler Connektar auch auf diesem Portal erscheinen.
neuste Beiträge auf bekannt im Web
- Noram treibt aktualisierte vorläufige wirtschaftliche Bewertung voran, um aktuelle Branchenstandards und das erweiterte Potenzial an kritischen Mineralen zu berücksichtigen
- Fred Zdan tritt dem FintechWerx-Team bei
- Neue Kooperationsmodelle für Genossenschaften: Mehr wirtschaftlicher Nutzen für Mitglieder und Regionen
- Reizdarmsyndrom und PMA-Zeolith: Wissenschaft bestätigt Wirkweise des optimierten Zeolith
- HARIBO als Werbeartikel: Wenn aus einem kleinen Tütchen ein großer Markenauftritt wird
- InvestorsHub.com zu Stallion Uranium: Wie Bohrungen „das Gute zutage fördern“
- Stefan Szczesny zum 75. Geburtstag 2026: Soloausstellung „Farbe & Zeichnung im Licht des Südens“
Beiträge in diesen Kategorien
bekannt im Web – Archiv
bekannt im Web
Schlagwörter
Aktien
Aktienkurs
Aktienmarkt
Berlin
Börse
Börsen News
Corona
Dentallabor
deutscher Zahnersatz
Digitalisierung
Edelmetalle
Energiewende
Exploration
Finanz
Finanzen
Gel
Geld
Gesundheit
Gold
Goldpreis
günstig
Immobilien
kanada
Kupfer
Liebe
Lithium
Musik
Nachhaltigkeit
Nachrichten
Nachrichten Aktuel
Nachrichten Aktuell
neu
Neuheit
preiswert
Rohstoffe
Schlager
Silber
sparen
Unternehmen
Uran
Vergleichsangebot
Wirtschaft
Wirtschaftsmeldungen
Zahnarzt
Zahnkrone
