-
www.irw-press.at/prcom/images/messages/2020/52152/Newsletter 40 Europäische Fertigung_Dirk.001.jpeg
Dirk Harbecke, Chairman von Rock Tech Lithium, erläutert Hintergründe zum Lithiummarkt
Die Coronakrise zeigt, wie anfällig die einzelnen Volkswirtschaften durch die Globalisierung geworden sind. Vor allem die Abhängigkeit von China, der Werkbank der Welt, ist gefährlich – und zwar aus zwei Gründen: Erstens werden verschiedene Produkte mittlerweile fast ausschließlich in der Volksrepublik gefertigt. Das gilt zum Beispiel für das sehr verbreitete Schmerzmitte Paracetamol. Kommt es in China zu Produktionsausfällen oder Ausfuhrbeschränkungen, gibt es im Rest der Welt schnell Engpässe.
Zweitens setzt Peking Im- und Exporte immer wieder als polirtische Waffe ein. Zuletzt fuhr China die Einfuhr von Fleisch aus Australien herunter. Grund war, dass der australische Premierminister Scott Morrison eine unabhängige Untersuchung in der Millionenmetropole Wuhan gefordert hatte, wo die Viurs-Pandemie zuerst ausgebrochen war.
Das ist nicht das erste Mal das die kommunistische Partei so reagiert. Vor wenigen Monaten waren Schiffe mit australischer Kohle nicht mehr in den chinesischen Häfen gelöscht worden – gewissermaßen als Racheakt dafür, dass Canberra die chinesischen Telekom-Konzern Huawei vom Ausbau des 5G-Netzes in Australien ausgeschlossen hatte. Und es geht auch in umgekehrter Richtung. Vor Jahren hatte China die Ausfuhr Seltener Erden gedrosselt, wodurch die Preise durch die Decke gingen. Diese Spezialmetalle kommen in allen möglichen Produkten zum Einsatz – von Smartphones bis Windturbienen.
Mehr Unabhängigkeit von Asien
Zahlreiche Politiker und Unternehmen fordern, unbedingt diese Abhängigkeiten von China zurückzufahren – zumindest bei Produkten die essentiell sind. So plädiert Margarete Schramböck, die Wirtschaftsministerin Österreichs, für eine Produktion zurück in Europa. Das gilt vor allem für Schlüsselindustrien wie Halbleiter, Batterien, Wasserstoff und die Pharma- und Gesundheitsbranche. Schramböck will so autonomer von Asien – sprich China – werden und die Arbeitslosigkeit im eigenen Land bekämpfen.
Die ehemalige Telekom-Austria-Managerin steht mit ihrer Forderung beileibe nicht allein da. Ihr deutscher Kollege Peter Altmaier machte sich schon vor Corona für eine Produktion von Akkus für Elektroautos in Europa stark. Mittlerweile schießen hier die Werke aus dem Boden.
Und der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire macht Druck, dass Renault und PSA, dem Eigentümer der Marken Citroën, DS, Opel, Peugeot und Vauxhall, ihre Produktion wieder ins eigene Land zurückholen. Renault muss derzeit vom französischen Staat finanziell über Wasser gehalten werden. Der Druck aus Paris ist somit nicht nur verbal, sondern auch ganz real. In Japan gibt es sogar schon eine staatliche Rückholprämie für Firmen, die ihre Produktionsstätten von China zurück in die Heimat verlagern.
Unternehmen reagieren bereits
Der Druck ist aber nicht auf die politische Seite beschränkt. Verschiedene Unternehmen haben bereits von sich aus begonnen, ihre Lieferketten neu auszurichten – auch, weil das Kunden verlangen. Google und Microsoft planen angeblich, Produktionsteile von China nach Thailand oder Vietnam zu verlagern. Der Barcode-Spezialist Zebra Technologies hat bereits konkret angekündigt, seine Fertigung in China abzubauen.
In Europa haben verschiedene Autohersteller damit begonnen, eine eigene Produktion von Batteriezellen in Angriff zu nehmen. Die umfangreichsten Pläne dazu gibt es derzeit bei Volkswagen. Doch das wird nicht reichen. Der Aufbau einer eigenen Akku-Produktion greift zu kurz, wenn es an Batterie-Rohstoffen fehlt.
China kauft bislang riesige Mengen von Lithium auf dem Weltmarkt. Das Land verfügt selbst über keine wesentlichen eigenen Vorkommen. Bei weiterverarbeitetem Lithium, also Carbonat und Hydroxid, kommt die Volksrepublik dagegen auf einen Anteil am Weltmarkt von 59 Prozent, laut den Rohstoffexperten von Benchmark Mineral.
Blaupause China
Die Volksrepublik zeigt damit, wie eine sichere Lieferkette aussieht. Eine lückenlose Beschaffung für den Bau von Elektroautos kann in Europa nur dann sichergestellt werden, wenn sich hier auch sogenannte Converter befinden, die Lithium weiterverarbeiten. Da es hier kaum Vorkommen gibt, muss der Batterie-Rohstoff aus sicheren Herkunftsländern wie Australien oder Kanada importiert werden.
Kontaktieren Sie uns:
Dirk Harbecke
Chairman of the Board
E-Mail: dharbecke@rocktechlithium.com
Mobil: +41-76-816 60 67Rock Tech Lithium Inc.
600 -777 Hornby Street
Vancouver, British Columbia V6Z 1S4
Tel: +1 (778) 358-5200
Fax: +1 (604) 670-0033
www.rocktechlithium.comVerantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Rock Tech Lithium Inc.
Brad Barnett
900 – 1021 West Hastings Street
V6E 0C3 Vancouver, BC
Kanadaemail : bbarnett@rocktechlithium.com
Pressekontakt:
Rock Tech Lithium Inc.
Brad Barnett
900 – 1021 West Hastings Street
V6E 0C3 Vancouver, BCemail : bbarnett@rocktechlithium.com
Rock Tech Lithium: E-Mobilität und Handelskriege: Ohne sichere Lieferkette in Europa geht es nicht!
wurde veröffentlicht am 5. Juni 2020 auf bekannt im Web in der Rubrik Allgemein
Artikel wurde 223 x angesehen
Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht der Betreiber von Bekannt-im-Web.de verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. Weitere Infos zur Haftung, Links und Urheberrecht finden Sie in den AGB.
Sie wollen diesen Beitrag verlinken? Der Quellcode lautet:
Rock Tech Lithium: E-Mobilität und Handelskriege: Ohne sichere Lieferkette in Europa geht es nicht!
Lesezeit ca. 2 Minuten, 54 Sekunden
News-ID 124506
suchen auf bekannt im Web
Sie wollen Ihre Webseite oder ein bestimmtes Ereignis bekannt im Web machen? Dann bloggen Sie Ihre News auf einer Content Seite wie „Bekannt im Web“.
Informieren Sie packend. Beantworten Sie im Content die „6 W-Fragen“! (Wer Wo Was Wann Warum Wie)
Ihr Content auf Bekannt im Web?
Der Content wird mit dem Presseverteiler Connektar auch auf diesem Portal erscheinen.
neuste Beiträge auf bekannt im Web
- Noram treibt aktualisierte vorläufige wirtschaftliche Bewertung voran, um aktuelle Branchenstandards und das erweiterte Potenzial an kritischen Mineralen zu berücksichtigen
- Fred Zdan tritt dem FintechWerx-Team bei
- Neue Kooperationsmodelle für Genossenschaften: Mehr wirtschaftlicher Nutzen für Mitglieder und Regionen
- Reizdarmsyndrom und PMA-Zeolith: Wissenschaft bestätigt Wirkweise des optimierten Zeolith
- HARIBO als Werbeartikel: Wenn aus einem kleinen Tütchen ein großer Markenauftritt wird
- InvestorsHub.com zu Stallion Uranium: Wie Bohrungen „das Gute zutage fördern“
- Stefan Szczesny zum 75. Geburtstag 2026: Soloausstellung „Farbe & Zeichnung im Licht des Südens“
Beiträge in diesen Kategorien
bekannt im Web – Archiv
bekannt im Web
Schlagwörter
Aktien
Aktienkurs
Aktienmarkt
Berlin
Börse
Börsen News
Corona
Dentallabor
deutscher Zahnersatz
Digitalisierung
Edelmetalle
Energiewende
Exploration
Finanz
Finanzen
Gel
Geld
Gesundheit
Gold
Goldpreis
günstig
Immobilien
kanada
Kupfer
Liebe
Lithium
Musik
Nachhaltigkeit
Nachrichten
Nachrichten Aktuel
Nachrichten Aktuell
neu
Neuheit
preiswert
Rohstoffe
Schlager
Silber
sparen
Unternehmen
Uran
Vergleichsangebot
Wirtschaft
Wirtschaftsmeldungen
Zahnarzt
Zahnkrone
